Ein lachendes und ein weinendes Auge – Der Abschied

Es ist kaum zu glauben, dass sich die 6 Monate Praktikum bei Fransik schon zu Ende neigen! Ich habe viel gelernt und hatte viel Spaß. Bevor ich aber nach Hamburg zurückkehre ist noch einiges zu tun. Wir designen und nähen fleißig bis zum bitteren Ende 😉

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Fuchsia Lustre: Mein vorletztes Projekt bei Fransik Dessous
Bustier und Bandeau BH schulterfrei und trägerlos
Türkistraum – Set mit abnehmbarem Träger und Raffung

Als nächstes auf meiner Reise erwarten mich ein paar Tage Urlaub bei meiner Familie und dann geht es auch schon weiter mit dem Studium. Und von da aus ist es auch nicht mehr lang bis diese Reise zu Ende geht. Denn im Frühjahr 2018 werde ich dann schon meinen Abschluss in der Tasche haben.

Die nächsten zwei Semester dienen dazu, mich auf meinen Bachelor vorzubereiten. Die Bachelorarbeit bei uns besteht für jeden Absolventen aus mindestens 7 Outfits mit jeweils 2 Teilen, die am Ende in einer imposanten Modenschau präsentiert werden. Dazu kommt noch die Bachelorarbeit in Form eines Booklets. Dort befinden sich Bilder der Outfits und man muss sein Thema, auf dem die Kollektion aufgebaut ist, erläutern. Ich werde auf jeden Fall eine Lingerie- und Nachtwäschekollektion designen. Das Thema der Kollektion muss ich mir langsam überlegen, aber ich hoffe immer noch auf so etwas wie einen Geistesblitz! Es wird wirklich viel Arbeit werden, aber ich habe unglaublich viel Lust endlich anzufangen und meine Vorstellungen umzusetzen. Wo es mich nach meinem Abschluss hin verschlägt? Da bin ich genau so ratlos wie ihr…aber wer weiß, vielleicht gehe ich ja sogar ins Ausland.

Auf jeden Fall werde ich erstmal mit einem lachenden und weinenden Auge wieder nach Hamburg zurückkehren. Natürlich freue ich mich, wenn ich wieder in meine Heimat fahre und meine Freunde wieder sehe, aber andererseits lasse ich hier auch neu gewonnene Freunde und tolle Erfahrungen in Landshut zurück.

rote Lingerie Passion der Tulpen
Mein Abschiedsgeschenk von Fransik Dessous für mich auf den Leib geschneidert 🙂

Auf Wiedersehen! Eure Belinda

Lady in Red/ Dinner for Two in roter Lingerie

Foto: Jörg Billwitz Model: Janine Seiberth
Foto: Jörg Billwitz
Model: Janine Seiberth

Hier gehts zum roten Glücksbringer:

https://www.etsy.com/listing/483019202/boob-tube-red-strawberry-lingerie-undies?ref=shop_home_active_43

Die Farbe Rot passt nicht nur sehr gut zum Weihnachtsbaum sondern ist auch zu Silvester ein echter Hingucker. Vielleicht habt ihr schon mal von dem Brauch gehört rote Unterwäsche zum Jahreswechsel zu tragen. Aber was hat die Farbe der Unterwäsche mit Silvester zu tun? Eine ganze Menge!

Der Brauch schwappt wohl langsam aus dem schönen Italien zu uns rüber. Dort ist es Tradition am Silvesterabend rote Unterwäsche zu tragen. Das Rot symbolisiert hierbei nicht nur Liebe und Verführung sondern gilt als Glücksbringer für das kommende Kalenderjahr.

Es wird angenommen, dass der Ursprung der Tradition im alten China liegt. Dort hat die Farbe Rot eine besondere Symbolkraft und steht für Glück, Ruhm, Liebe, Wachstum und den Neuanfang. Dass der Entdecker Marco Polo diesen Brauch ins alte Rom und somit nach ganz Italien gebracht haben könnte, ist durchaus möglich. Auch in Frankreich und Spanien setzen die Menschen auf die Kraft der roten Dessous.

Doch die Italiener sind davon überzeugt, dass es nur Glück bringt, wenn einem die Unterwäsche geschenkt wird. Also nutzt die Chance und wünscht euch von jemanden, egal ob Partner oder Schwester, ein rotes Dessous. Ihr habt bei uns die Wahl zwischen zahlreichen wunderschön weichen und verführerischen Spitzen und könnt euer eigenes Dessous schneidern lassen. Wär das nicht was?

Bei Fransik habt ihr die Wahl zwischen Hunderten von bunten Spitzen. Besonders schön sind die roten, die sich perfekt für ein verführerisches Dessous eignen.

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Malvenblume – Retro Spitze
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Tulpentüll – mit höherem Gelbanteil
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Ziegelrot – mit der Neigung zum Orange
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Marylin Monroe – kräftiges klassisches Rot
Rouge d'or - rot gold Spitze
weihnachtliches Rot – Rouge D’or
Burgund - kühles Rot
Burgund – kühles Rot
Pfirsich - Frühlingsrot Spitze
Pfirsich – Frühlingsrot
Scarlet rote Spitze
Scarlet rote Spitze
Phalaenopsis - florale transzendente Spitze
Phalaenopsis – florale transzendente Spitze
Kirsche - zarte Kreise auf Spitze
Kirsche – zarte Kreise
Dunkelrot ins Schwarzrot neigende Spitze
Dunkelrot ins Schwarzrot neigende Spitze
Russisch Rot - bestickter Tüll
Russisch Rot – bestickter Tüll

In der Silvesternacht sollte die Wäsche das erste und das letzte Mal getragen werden. Das heißt nach dem Jahreswechsel wird die Unterwäsche wieder entsorgt. Aber sein wir mal ehrlich, das wäre ja viel zu schade! Wir können uns ja darauf einigen unsere eigene Version aus diesem schönen Brauch zu machen.

Wenn Ihr keine Lust auf Rot habt und einfach mal was anderes ausprobieren wollt, könnt ihr auch auf andere Farben setzen. Besonders in Südamerika gibt es die verschiedensten Überzeugungen wie die Farbe des Höschens sein sollte. In Argentinien setzt man auf Pink um Erfolg in der Liebe und Partnerschaft zu erzielen. In Mexiko können die Frauen sogar zwischen Rot und Gelb entscheiden, wobei Gelb für Reichtum und Geld im nächsten Jahr steht. In Brasilien zieht man weiße Unterwäsche an.

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Calla Kristall – weiß steht für Frieden. Model: Ulline Foto: André Röhner
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Limonade – gelb für Reichtum. Model: Nadege Foto: André Röhner

Wir hoffen ihr verbringt euren Jahreswechsel in neuen roten Dessous. Wir wünschen euch viel Glück im neuen Jahr und einen guten Rutsch!

Eure Belinda

Typberatung: Welche Dessousfarbe steht mir?

Um deinen Farbtyp zu bestimmen ist es ein ganz einfaches wenn du deinen Farbcharakter mit den der Jahreszeiten vergleichst. Deine Haut- und Haarbeschaffenheit helfen bei der Entscheidung.

A la Vivaldis 4 Jahreszeiten hat auch jede Farbe ihren Audruckston.

Frühling

Der Frühling ist eine Übergangsjahreszeit und man schreibt ihm einen gelblichen – warmen Ton zu. Deine Haare und Haut besitzen einen höheren Gelbanteil und manchmal hast du auch Sommersprossen. Deine Haarfarbe ist vor allem warm, egal ob blond oder braun. Warm bedeutet höherer Gelbanteil. Goldblond oder Schokoladenbraun. Oder Rot ist auch warm – Blau hingegen ist kühl.

Das heißt dir stehen Farben die aus deiner Farbfamilie kommen. Also gelblicher Hautunterton harmoniert mit gelben Dessous, beige, braun,…

 

Kristin in warmen Weiß: Schneeflocke Dessous Foto: Dieter Michalek Model: Kristin Sunshine
Kristin in warmen Weiß: Schneeflocke Dessous
Foto: Dieter Michalek
Model: Kristin Sunshine

Kristin steht kräftiges Gelb oder Braun mit hohem Gelbanteil tragen.

Kristin im Elfenzauber Foto: Dieter Michalek Model: Kristin Sunshine
Kristin im Elfenzauber
Foto: Dieter Michalek
Model: Kristin Sunshine

 

Tomatenrot, Krebsrot, Gelbgold, warmes Grau, Graugrün. Alle Töne mit warmen Farben sind für sie wie bestimmt. Leuchtend erscheinen sie bei ihrem Typ auch sehr vorteilhaft.

Blautöne, Schwarz und strahlendes Weiß sind nichts für sie. Besser zu cremeweiß oder in ein warmes Türkis greifen!

 

Sommer

Der Sommertyp ist kühl wie ein Pool – und hat daher einen kalten Blaustich. Die Haut ist meist hell, bläulich rosa und die Augen eisblau oder graublau. Die Haare haben im Gegensatz zum Frühling weniger Rot- und Gelbanteil. Das Blond geht in Richtung Platin bis Aschblond. Das Braun ist graubraun mit aschigem Unterton. (kein Goldstich im Haar!). Dem Sommertyp stehen alle kühlen Töne von Rosa, bis Türkis, Blau, Grau, Mint, oder verwaschene Weißtöne. Weiche und gedämpfte kalte Töne stehen dem Sommertyp hervorragend. Hartes Schwarz hingegen ist unvorteilhaft!

Laura in kühlem Aubergine mit hohem Blauanteil Foto: Robert Blabl
Laura in kühlem Aubergine mit hohem Blauanteil
Foto: Robert Blabl

Laura und auch ich sind die typischen Sommermädels. Kühle eisige Töne harmonieren mit uns.

ein mildes schimmerndes eisgrau: Polka Dots Model: Laura Antoni Foto: Robert Blabl
ein mildes schimmerndes eisgrau: Polka Dots
Model: Laura Antoni
Foto: Robert Blabl

 

Herbst

Der Herbst wird wieder warm und vereint Gelb, Gold und Rot. Der Herbst verläuft etwas gedeckter als der Frühling und sieht der Natur gleich wenn die Blätter sich gelb und rot verfärben. Herbsttypen sind honigblond, schokoladenbraun oder goldig braun, ihre Haut ist ebenso goldig ins Champagnerfarbene mit einem gelblichen Unterton, oft sehr hell und zart.

Herbststyp Solveigh Ludwig trägt Mocca Dessous Foto: Markus Mayer
Frühlingstyp Solveigh Ludwig trägt Mocca Dessous
Foto: Markus Mayer

Solveigh ist ein gedeckter Herbststyp sie hat warmes Haar und helle gelblich rosige Haut. Das Dessous Moccabraun ist aus derselben Farbfamilie und unterstreicht den Herbst.

Solveigh Ludwig in Limonade Foto: Markus Mayer
Solveigh Ludwig in Limonade
Foto: Markus Mayer
Patricia trägt Noir D'or. Auch wenn man ich dem Herbsttypus hartes Schwarz abrate, rundet bei diesem Set das Gold sehr weich ab. Foto: Robert Blabl Model: Patricia Gebauer
Patricia trägt Noir D’or. Obwohl ich dem Herbsttypus von Schwarz abrate, wird es in Kombination mit Gold weich abgerundet und steht ihr hervorragend.
Foto: Robert Blabl
Model: Patricia Gebauer

Für den Herbst sind warme, erdige Töne perfekt. Ecruweiß, Beigetöne die ins Braune verlaufen, alles schimmrig goldene, Rot nur in warmen Variationen wie Kamin- oder Rostrot, Grün mit hohem Gelbanteil wie Oliv zum Beispiel.

Unvorteilhaft sind zu kühle oder blasse Nuancen. Kühle Farben wie Schwarz, Blau und Grau sind ungeeignet. Blasse Töne wie Rosa, oder gar Weiß empfehle ich nicht. Lieber zu einem goldton greifen wenns zarter sein soll.

 

Winter

Der Winter ist ambivalent und meint sogenannte Albino Typen die weiß wie Schnee sind, oder Schneewittchen: Damen deren Haar pechschwarz und Haut schneeweiß ist. Der Teint ist porzellanfarben und sein Farbspektrum ist kühl. Die Haare sind mit aschigem manchmal bläulichem Unterton und bilden einen starken Kontrast zum Gesicht.

Schneewittchen Typ Lisa Anselm trägt das türkise Arielle Dessous. Foto: Michael Magin
Schneewittchen Typ Lisa Anselm trägt das türkise Arielle Dessous.
Foto: Michael Magin

Zu kühlen Typen passen kühle Töne – und welcher Ton ist kühler als Blau? Winterfrauen können alle starken Farben tragen, weiß wie schwarz:

Cremebody Foto: Michael Magin Model: Lisa Anselm
Cremebody
Foto: Michael Magin
Model: Lisa Anselm
Schwarze Yasmin Foto: Michael Magin Model: Lisa Anselm
Schwarze Yasmin
Foto: Michael Magin
Model: Lisa Anselm

 

Aber neben den farblosen Beispielen gehen auch Kontrasttöne wie Gelb, Grün und Rot. Allerdings würde ich von unklaren Tönen mit gelb wie zum Beispiel graugelb, zartem Orangegelb, beige eher die Finger lassen. Dem Winter steht ja eh fast die gesamte Farbpalette offen!

Und wenn du eine spezielle Typberatung möchtest – dann schick mir ein Bild von dir an brief@fransik.de und ich nehm dich unter die Lupe und sag dir was dir steht!

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Dessous: Von der Weißwäsche bis zur Lingerie

Die Bedeutung und Funktion der Kleider war von jeher darauf begrenzt, die Geschlechter zu trennen. Mann und Frau sollten klar voneinander unterschieden werden. So wie ihr Status und ihre Rechte es auch waren. Kleidung nahm früher einen politischen Wert ein. Und das gilt für das Obendrüber sowie fürs Untendrunter.

Die Geschichte der Unterwäsche ist nicht genau dokumentiert – doch was man weiß ist, dass sich die Männerunterwäsche gehörig von der, der Damen unterschied. Während Männer einen geschützten Intimbereich hatten, trugen die Damen noch vor Hundert Jahren aus dem Blickwinkel eines Regenwurms betrachtet, ein Evakostüm. Die Hosen und damit auch die Unter-Hosen waren dem Manne vorbehalten, und fanden erst mit fortschreitender Emanzipation ihre Daseinsberechtigung an den Körpern der Frauen. So durften Frauen nur Hosen tragen wenn sie Fahrrad fuhren, ansonsten war ihnen das Tragen von Hosen aber unterlassen. Die Frau trug einen Rock, der Mann eine Hose.

Unter dem Rock trug sie zwar keine Unterhose, dafür aber einen Wust aus weißer Leinenwäsche. Die sogenannte Weißwäsche, in Form von Unterhemd und Unterrock, die direkt auf der Haut getragen wurde, und somit auch die Oberbekleidung vor Schmutz schützte. Die Leinenwäsche war kochfest und praktischer Natur.

Vergleicht man die linge (frz. Wort für Wäsche) mit der heutigen Lingerie, so fällt auf dass sich so einiges geändert hat. Nicht nur die Materialien, auch die Farben, Formen und Freiheiten sich dieser zu bedienen. Früher war sie weiß, aus natürlicher Baumwolle oder Leinen, und verbrauchte Unmengen an Stoff. Heute gibt es sie in allen Farben, aus Spitze, Seide, Satin, Baumwolle meist mit Elasthananteil um sie bequemer zu gestalten.

Die Lingerie hat eine andere Symbolik. Sie trägt den Reiz, den Reiz der Reizwäsche in sich. Dadurch ist logisch, dass eine Frau, die Lingerie trägt, im Deutschen sagt man übrigens häufiger Dessous, aber das nur am Rande, sich ihrer Weiblichkeit stets bewusst ist.

Die Erfinder der Reizwäsche waren übrigens die französischen CanCan Tänzerinnen die diese Dessous bei ihren Vorstellungen hervorblitzen ließen. Die leichten Mädchen waren aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Ihre Wäsche hatte den Ruf von etwas verruchtem dreckigen. Heute trägt die Dessous nahezu jede Frau, unvorstellbar dass es noch vor wenigen Jahrzehnten verpöhnt war.

Die Unterwäsche die ich fertige, ist auch eine Art Reizwäsche. Sie reicht von unschuldigem Taubenblau und pastelligen Rosétönen bis zu klassischem Schwarz mit Strapsen. Ich möchte die Vielfalt an Dessous, und die Liebe zum eigenen Körper damit aufleben lassen. Dessous zu tragen soll weder eine Geschlechtsreglementierung sein, noch sexualisieren, sie soll einfach schön und ästhetisch sein, damit sich jede Frau wohl und weiblich fühlt.

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Lingerie Silbervogel
Model Hannah Barrens
Foto Stephanie Sexton
Lingerie Nackte Blüte3 Fransik Dessous
Lingerie Nackte Blüte I Model Madeleine Human I Foto Stephanie Sexton

 

 

Kollektion: Vintage Revival

Ich bin großer Vintage Fan. 31 Jahre jung. Und habe vor 10 Jahren circa begonnen meine Liebe dafür zu entdecken. Es ist eine Art Nostalgie oder auch ein Nicht-Loslassen-können von alten schönen Sachen und Erinnerungen die meine Vintage Liebe ausmachen. Und auch weil ich für mich keine neue hübsche Mode entdecken konnte.

So begann ich vor 10 Jahren BHs aus alten Zeiten zu kaufen. Die waren aus den 50ern oder 70ern, und etwa zu derselben Zeit shoppte ich auch ganz viele Kleider. Bei den Kleidern faszinierten mich 1910, 1920 und 30. Diese nur schwarzen Georgette Kleider aus diesem gekrinkelten Stoff, knielang und meist auch langärmelig. Die Attraktivität dieser Kleider liegt darin dass sie die Silhouette nachzeichnen, aber Haut sieht man keine.

Die schwarzen Einzelstücke hängen immer noch in meinem Schrank, und sie eignen sich auch für Beerdigungen. Die BHs hingegen hab ich weiterverkauft. Sie waren kratzig, unelastisch und die Bügel stachen mir in die Rippen. Die Erfindung des Gummis und elastischer Stoffe ist im Dessous Geschäft nur von Vorteil.

Da ich nun seit 3 oder 4 Jahren selbst Unterwäsche nähe, dachte ich letztens ich könnte eine eigne Retro Kollektion entwerfen. Und zwar meine Interpretation daraus, aber mit modernen bequemen Materialien. Ich dachte an die 50er und ihre hohen Hosen, diese spießigen Miederwaren. Und ich dachte an konservative Corsagen und Brustbänder, die wie ein Bandeau ganz unsexuell einmal um die Brust gehn. Und das alles in starken Farben. Exotische Orangen die in den 70ern importiert wurden. Und krachiges Jeansblau und wildes Erdbeerrot. Und hier passend zum Kollektionsstart – die komplette Retro Revival Reihe:

 

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize

 

Model: Louisa Lingerie: Fransik Dessous et dessus Hair/Styling: Ilka Preuth Photo: Holger / Lichtreize
Model: Lou Forêt

Photo: Holger Nitschke / Lichtreize

 

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