Ein lachendes und ein weinendes Auge – Der Abschied

Es ist kaum zu glauben, dass sich die 6 Monate Praktikum bei Fransik schon zu Ende neigen! Ich habe viel gelernt und hatte viel Spaß. Bevor ich aber nach Hamburg zurückkehre ist noch einiges zu tun. Wir designen und nähen fleißig bis zum bitteren Ende 😉

fuchsia-lustre-pink-dessous
Fuchsia Lustre: Mein vorletztes Projekt bei Fransik Dessous
Bustier und Bandeau BH schulterfrei und trägerlos
Türkistraum – Set mit abnehmbarem Träger und Raffung

Als nächstes auf meiner Reise erwarten mich ein paar Tage Urlaub bei meiner Familie und dann geht es auch schon weiter mit dem Studium. Und von da aus ist es auch nicht mehr lang bis diese Reise zu Ende geht. Denn im Frühjahr 2018 werde ich dann schon meinen Abschluss in der Tasche haben.

Die nächsten zwei Semester dienen dazu, mich auf meinen Bachelor vorzubereiten. Die Bachelorarbeit bei uns besteht für jeden Absolventen aus mindestens 7 Outfits mit jeweils 2 Teilen, die am Ende in einer imposanten Modenschau präsentiert werden. Dazu kommt noch die Bachelorarbeit in Form eines Booklets. Dort befinden sich Bilder der Outfits und man muss sein Thema, auf dem die Kollektion aufgebaut ist, erläutern. Ich werde auf jeden Fall eine Lingerie- und Nachtwäschekollektion designen. Das Thema der Kollektion muss ich mir langsam überlegen, aber ich hoffe immer noch auf so etwas wie einen Geistesblitz! Es wird wirklich viel Arbeit werden, aber ich habe unglaublich viel Lust endlich anzufangen und meine Vorstellungen umzusetzen. Wo es mich nach meinem Abschluss hin verschlägt? Da bin ich genau so ratlos wie ihr…aber wer weiß, vielleicht gehe ich ja sogar ins Ausland.

Auf jeden Fall werde ich erstmal mit einem lachenden und weinenden Auge wieder nach Hamburg zurückkehren. Natürlich freue ich mich, wenn ich wieder in meine Heimat fahre und meine Freunde wieder sehe, aber andererseits lasse ich hier auch neu gewonnene Freunde und tolle Erfahrungen in Landshut zurück.

rote Lingerie Passion der Tulpen
Mein Abschiedsgeschenk von Fransik Dessous für mich auf den Leib geschneidert 🙂

Auf Wiedersehen! Eure Belinda

Unsere Hochzeitsmesse – Belinda und ich starten ins Liebesjahr mit unseren Brautdessous

In den letzten Wochen waren wir ganz schön damit beschäftigt eine Hochzeitskollektion aufzubauen. Zu der Kollektion gehören zum Beispiel Bodys mit Perlenapplikationen, zarte Reizwäsche, verspielte Dessous mit Schleifen und ein Satinnegligée. Für den Bräutigam ist auch etwas dabei: eine festliche Boxershorts passend zum Negligee der Dame. Diese Fransik Hochzeitskollektion konnten wir nun endlich am letzten Wochenende präsentieren!

 

 

Body, Negligée oder klassisches Dessous Set
Von links nach rechts: Für die werdende Mutter. Abgestimmte Brautdessous mit Bügelbh und extra geschnittener Panty ohne einschneidenden Gummi. Perlbody Grazia, Gefütterter schulterfreier BH in reinweiß für trägerlose Corsagenkleider zum Beispiel. Reinweisses Unsere Brautdessous 2017: Schleifendessous perfekt für die Flitterwochen und die Hochzeitsnacht. Und nach einem anstrengenden Hochzeitstag das Satinnegligée für die Braut und das passende elastische Satinshorts für den Bräutigam.

 

Unser Schauplatz war die Hochzeitsmesse in der ESKARA in Essenbach. Dort hatten wir einen Stand, den wir nach unseren Vorstellungen gestalten konnten. Und ich finde unsere Kreativität und die Stunden der Planung haben sich bezahlt gemacht.

 

Wir hatten Unterstützung von der Chocolat Manufaktur aus Landshut, von dem wir ein paar köstliche Schokopralinen zur Unterstützung unserer Präsentation. Mit zarter Lingerie und  köstlichen Pralinen konnten wir die Standbesucher ein wenig bestechen. Genießerische Unterwäsche und süße Pralinen passen wunderbar zusammen, findet ihr nicht?

 

Durch ein Gewinnspiel der ganz besonderen Art haben wir unsere Standbesucher heraus gefordert: Wir stellten die Aufgabe zu schätzen wie viel Spitze in dem verspielten Strumpfband verarbeitet worden ist. Das ist gar nicht so einfach, wenn man bedenkt dass die Spitze um einiges gerafft wurde.

 

Strumpfbänder für die Braut
Strumpfbänder von rosa bis falb

Die Auflösung kommt noch. Aber soviel können wir verraten: derjenige, der am besten geraten hat gewinnt einen Dessousgutschein von 100 Euro von uns! Die anderen müssen nicht traurig sein, da sie von uns gratis eine exklusive Beratung bekommen.

 

Brautunterwäsche
Unser gesamter Stand mit Pralinenstrumpfbandtorte.

 

 

Romantische Hochzeitsdessous.
Die Brautdessous auf Satinbügeln aufgereiht.

Brautschleier, Accessoires wie Haarbänder und Strumpfbänder, oder einfach nur im schlichten Höschen zum Altar?

 

Wirklich viele waren von der Idee begeistert sich von uns ein Dessous Set maßschneidern zu lassen. Es ist ja bekannt, dass es doch ziemlich schwierig ist den perfekt passenden BH zu finden. Und dann kann man auch noch das Set auf sein eigenes Brautkleid anpassen lassen! Wenn ihr mit eurem Kleid zu uns kommt, dann können wir den Schnitt des Darunter an das Kleid anpassen. Egal ob Neckholder, Bandeau, bügellos, mit Polster oder wie auch immer, alles ist möglich. Dazu habt ihr die Auswahl aus 170 Spitzen.

Dessous für werdende Mütter und Bräute und andere Anlässe
Ob Schwanger oder im Perlenrausch – Individuelle Dessous für jeden Wunsch.
Brautbh
Im trägerlosen Kleid ist der gefütterte selbsthaltende Polster BH ein Traum – Höschen, Strapse und Strumpfbänder gibts auf Wunsch dazu.

Wir finden, dass man sich an seinem besonderen Tag neben dem Hochzeitskleid auch etwas schönes für darunter gönnen darf. Erstens gibt ein zartes Dessous ein ganz besonderes Körpergefühl und zweitens ist die Begeisterung beim Auspacken in der Hochzeitsnacht umso größer 😉

 

Mit Liebe, eure Belinda

Do it yourself mit Spitze als Dekoration

Weihnachten steht vor der Tür! Und was gibt es schöner als selbstgemachte Geschenke? Wir haben euch heute ein paar Ideen für DIY-Projekte heraus gesucht, die man ganz einfach nachmachen kann. Es dreht sich dabei alles um Spitze. Die handgeklöppelte Spitze von Oma muss nicht mehr zu Hause in einer Kiste versauern sondern wird zu hübschen Dekoobjekten umfunktioniert. Viel Spaß beim basteln!

 

Schneeflockenschale und -christbaumkugel
Alles, was ihr braucht:

  • handgeklöppelte Spitze (findet man auch oft für wenig Geld auf Flohmärkten)
  • Luftballons
  • Klebestreifen
  • Bastelkleber+etwas Wasser oder Kleister für einen stabileren Halt
  • Großer Pinsel
  • Schere
  • hübsche Satinbänder
  • Teelichter (am besten elektrische)
Omas alte Häkelspitze oder Tischdeckchen - ungebügelt
Omas alte Häkelspitze oder Tischdeckchen – ungebügelt

1.Luftballons zu gewünschter Größe aufblasen. Am besten habt ihr welche, die ganz klein bleiben für die Kugeln und ein paar größere für die Schalen. Befestigt Sie mit einem Klebestreifen falsch herum an einer Tasse.

2. Jetzt rührt ihr den Bastelkleber oder den Kleister an. Wenn es schnell gehen soll und ihr trotzdem ein stabiles Objekt bekommen wollt, könnt ihr auch den Bastelkleber mit Wasser und Mehl mischen, sodass eine streichbare dickflüssige Masse entsteht.

3. Für die Schalen nehmt ihr die großen Ballons. Dort legt ihr oben auf den Ballon eine kreisrunde Spitze. Für die Christbaumkugeln legt ihr erst nur auf eine Seite des kleinen Ballons Spitze.

4. Fangt jetzt an die Spitze gleichmäßig einzupinseln. Achtet darauf, dass keine Falten oder ähnliches entsteht. Fangt oben an und arbeitet euch langsam nach unten vor.

Gebügeltes Deckchen auf Ballon alternativ geht auch eine Schale in der Wunschform.
Gebügeltes Deckchen auf Ballon alternativ geht auch eine Schale in der Wunschform.

5. Jetzt ist die andere Seite der Christbaumkugel dran. Wichtig hierbei ist, dass sich beide Seiten überlappen.

dessous-lingerie-spitze-basteln

 

6. Das wars fast schon! Jetzt müsst ihr das ganze noch über Nacht trocknen lassen. Wenn das ganze am nächsten Tag noch nicht steif ist, einfach nochmal drüber pinseln. Ihr könnte das ganze natürlich auch anmalen oder mit Glitzer und ähnlichem verzieren.

Eingepinselte Ballons

 

7. Nun wird es Zeit die Luftballons zu entfernen. Lasst den Ballon nicht platzen, da die Schale und die Kugel in sich zusammen fallen könnten! Löst die Schale ganz behutsam vom Luftballon indem ihr ihn leicht zusammen drückt. Bei der Christbaumkugel schneidet ihr mit der Schere ein kleines Loch in den Ballon. Achtet darauf, dass die Spitze sich löst.

 

 

schale-handgemacht-basteln-spitzeIn die Schale könnt ihr jetzt ein Teelicht stellen. Die

 

Und Christbaumkugeln brauchen natürlich noch ein Band zum aufhängen. Fertig!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum....
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum….

 

Alles, was ihr braucht:

  • handgeklöppelte Spitze
  • Einweckgläser (gut gereinigt)
  • Sprühkleber bei Bedarf
  • Satinbänder, Schleifen, Spitzenbänder etc.
  • Teelichter oder kleine Lichterkette

 

  1. Ihr könnt selbst entscheiden ob ihr die Spitze an das Glas kleben wollt, oder wie wir, die Spitze einfach um das Glas wickeln wollt. Benutzt entweder den Sprühkleber oder Bänder zum fixieren der Spitze.
  2. Dekoriert das Glas oben mit einem Band deiner Wahl und macht ein hübsches Schleifchen.
  3. Stellt nun ein kleines Teelicht hinein oder benutzt das Glas für Lichterketten

 

wenns dunkel wird wirft es tolle Muster an die Wand.wenns dunkel wird wirft es tolle Muster an die Wand.

 

Die Gläser zaubern ein wunderschön romantisches Licht. Wenn der Kerzenschein durch die Spitze scheint entsteht drum herum ein hübsches Muster. Perfekt für kalte Wintertage! Macht es euch gemütlich. Wir hoffen, unser Tutorial hat euch Spaß gemacht und die Geschenksuche für dieses Jahr ein bisschen leichter gemacht.

 

P.S.: Die DIY Ideen eignen sich auch hervorragend für Hochzeitsdekorationen und -geschenke!

Zwischen Dachgeschoss und Eiffelturm

Hier meldet sich wieder Belinda zu Wort! Mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelebt und nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Wohnungssuche lebe ich jetzt in einem Studentenwohnheim nahe der schönen Altstadt Landshuts.

 

Wie versprochen erfahrt ihr heute Insiderinfos von meinem Praktikum und dem Atelier, wo die zauberhaften Spitzendessous entstehen. Das Atelier befindet sich in einer gemütlichen Dachgeschosswohnung. Ich muss mich dabei aber vor den Dachschrägen in Acht nehmen, da ich im Gegensatz zu Franziska mit meinen 1,75m Größe mit ihnen öfter Mal in Konflikt gerate. Wenn dieses Praktikum endet und ich wieder zurück in den Unialltag nach Hamburg muss, werde ich übersät sein mit Beulen. Ansonsten kann man sich dort nur wohl fühlen, da es dort immer nach Orangen oder anderen ätherischen Ölen duftet. Da wir dort nur zu zweit sind hat Jeder seinen eigenen Arbeitsbereich. Meist sitzt einer am Computer und der andere näht am anderen Ende des Raumes.

 

In der ersten Woche wurde ich gleich ins kalte Wasser geschmissen. Ich durfte nämlich für ein Shooting mit der Fotografin Janine Küffer ein eigenes Design entwickeln. Das heißt ich durfte alle Materialien verwenden, die ich schön fand! Also suchte ich mir diese aufregenden silbernen Fransen und eine dazu passende Spitze aus, die ich dann an der Puppe zu einem Dessous Set entwickelte. Das hat super Spaß gemacht und Franziska stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Das Set wurde dann in die Schweiz verschickt und fotografiert. Super aufregend! Die Bilder sind, wie ich finde, auch sehr schön geworden:

Model: Maria Anna Make up by Flore Markaj Make Picture by Janine Küffer Photography
Model: Maria Anna
Make up: Flore Markaj
Bild: Janine Küffer Photography

In den ersten Wochen meines Praktikums gab es noch sehr viele heiße Tage. Vormittags arbeitete ich am Computer und retuschierte Bilder. Es ist nämlich geplant, dass Fransik Dessous et dessus bald zu Amazon kommt! Und es mag vielleicht komisch klingen, aber dieses amerikanische Unternehmen hat Angst vor Nippeln. Also musste ich diese mit Photoshop weg retuschieren. Den Nachmittag verbrachte ich auch oft im Garten. Wo ich dann zeichnete, recherchierte, an einem Blog schrieb und mich nebenbei noch sonnen konnte.

 

Ich habe immer wechselnde Aufgaben. Mal arbeite ich an Zeichnungen, wie zum Beispiel wie ihr euren Körper perfekt ausmesst, falls ihr was nach Maß bei uns bestellen wollt. Mal bringe ich die Bestellungen zur Post. Mal zähle, sortiere und wickle ich neue Spitze auf Pappe. Außerdem arbeite ich auch an den FAQs, eine Arte Lexikon für Unterwäsche, dass ihr auf der Homepage von Fransik entdecken könnt. Oder wie gerade jetzt, sitze ich am Computer und schreibe für euch diesen Blog.

 

In den letzten Wochen haben wir eine ganz spezielle Bestellung bearbeitet, die es vorher noch nicht so gab.  Aus einem schon vorhandenen Set sollte ein Still BH entstehen! Mit der Aufgabe wurde ich betreut und wir nennen die Kreation liebevoll Eiffelturm, da der Schnitt uns sehr an dieses französische Stahlgerüst erinnert hat.

Der Eiffelturm Still BH
Der Eiffelturm Still BH

Die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Es werden noch viele neue Aufgaben auf mich zukommen und ihr seid jetzt immer mit dabei 🙂

 

Von der Hamburger Reeperbahn ins Atelier von Fransik

Hier schreibt wieder deine dessousverliebte Praktikantin! Ich habe dir die letzten Male von meinem Mode Design Studium in Hamburg erzählt. Aber lass uns nochmal von ganz vorne anfangen:

Was verschlägt den Hamburger Fischkopp ins tiefste Niederbayern? Und warum ziehe ich für 6 Monate meines Lebens das verschlafene Städtchen Landshut der aufregenden Großstadt mit berüchtigter Reeperbahn vor?

Das Ganze fing so an: Ich wollte für mein Praxissemester unbedingt in die Welt der Wäsche und Dessous eintauchen und recherchierte wie wild nach Unterwäscheunternehmen in Deutschland und Europa.

Warum unbedingt Unterwäsche?

Das Thema Unterwäsche begeistert mich schon lange. Schaut euch einmal die Fotokampagnen von La Perla oder L´Agent Provocateur an, da kann man nur ins Schwärmen kommen! Die Feinheit der Stoffe, die Zartheit der Silhouetten und die pure Provokation durch das Wechselspiel von Nacktheit und zarter Bedeckung….es ist viel was man an Unterwäsche schön finden kann. Ich hatte die Gelegenheit einen Wahlkurs bei meiner Uni zu belegen und dieser fiel auf Unterwäsche! Bei dem 1 wöchigen Workshop landete ich schon damals in Bayern. Genauer gesagt München. (Wenn ihr mich fragt hat München unterirdisch wenige Stoffläden, nur Karstadt hat eine recht gute Auswahl) In München hatte ich eine sehr lehrreiche, interessante Woche und war, wie es sich gehört, auf einem Starkbierfest. Aber das ist eine andere Geschichte…

selbstgemachte Lingerie
Mein erste selbst genähtes Dessous, das mir sogar selbst passt!

Bei meinem Praktikum wollte ich wirklich was lernen, was mich interessiert und handwerklich arbeiten. In den meisten großen Mode Firmen die man so kennt ist es so, dass die Praktikanten eben wirklich nur Kaffe kochen oder den ganzen Tag Nähte auftrennen, oder wie ich auch von älteren Modestudenten erfahren habe 6 Monate lang Blumen aufsticken, wie bei Chanel. So wirklich lernt man dabei nichts. Alles was man davon hat ist der Name auf seinem Lebenslauf und vielleicht Schlafmangel vom ausbeutenden Alltag im Fashion Business. Man muss dazu sagen, dass es in der Modebranche üblich ist, dass die Praktikanten keinen Cent für ihre Anstrengungen sehen. Manchmal darf man sich aber aus der Kollektion ein Kleidungsstück als Vergütung aussuchen.

Zurück zu meiner Praktikumssuche: Über mehrere Monate habe ich also Bewerbungen geschrieben und viel telefoniert um an einen Praktikumsplatz zu gelangen. Am Ende verschickte ich 8 Bewerbungen, von denen teilweise keine Antwort kam bzw. ich nachhaken musste um mir gesagt zu bekommen, dass sie im Moment keine Praktikanten aufnehmen oder sie schon welche hätten. Eine Antwort kam auch erst als ich schon längst mein Praktikum angefangen hatte. Etwas chaotisch diese Modewelt…

Das ist das Anschreiben meiner Bewerbung für Fransik. Ich wollte es individualisieren und habe einen eigenen Briefbogen mit Blüten Applikationen erstellt.
Das ist das Anschreiben meiner Bewerbung für Fransik. Ich wollte es individualisieren und habe einen eigenen Briefbogen mit Blüten Applikationen erstellt.

Frustriert machte ich mich also daran alle Nummern anzurufen, die noch so auf meinem Zettelchen standen, aber wegen der großen Entfernung zu Hamburg nicht zu meinen 8 Bewerbungen gehörten. Nach ein paar anderen Absagen, ging also die sympathische Franziska, Inhaberin des Labels Fransik, ans Telefon. Sie war sofort begeistert von der Idee eine Praktikantin bei sich aufzunehmen, denn ich würde ihre erste Praktikantin sein!

Dann packte ich also meine sieben Sachen und machte mich auf den Weg nach Landshut. Ich wurde sehr herzlich von Franziska in ihrer Dachgeschosswohnung, welche gleichzeitig als Atelier dient, begrüßt.

Das nächste Mal geht es weiter mit meinen Aufgaben während des Praktikums und Insiderinfos aus unserem Atelier. Bis dann!

 

Modedesign beinhaltet schon mehr als nur Modedesign!

Hier schreibt wieder Belinda und ich berichte dir wie versprochen dieses Mal was hinter den Kulissen bei der amd alles gemacht wird!
Der Schwerpunkt meines Studiums liegt auf dem Fach Mode Design. Jedes Semester bearbeiten wir ein Projekt und am Ende entstehen ein oder mehrere Outfits! Das alles designen und nähen wir komplett selbst. Es ist eins meiner persönlichen Lieblingsfächer, weil man außer ein paar Richtlinien komplett frei arbeiten kann, es ist aber auch das anspruchsvollste Fach und erfordert gute Nerven und Durchhaltevermögen.

Hier seht ihr wie aus einer Idee langsam ein echtes Kleid wird. Es gehörte im 3. Semester zu meinem Projekt im Fach Mode Design.
Hier seht ihr wie aus einer Idee langsam ein echtes Kleid wird. Es gehörte im 3. Semester zu meinem Projekt im Fach Mode Design.

 

Ein weiteres Fach heißt „Geschichte der Theorie und Gestaltung“, besonders früh am Morgen ist dieses Fach beliebt… Es ist quasi die Kunstgeschichte der Mode.

 

In „Kreative Konstruktionssysteme“ geht es um Schnittanfertigung. Das ist sehr geometrisch. Man zieht eine vertikale Linie – zum Beispiel die Taillenlinie – und legt einen Punkt fest und von da aus trägt man weitere Punkte ab. Aus diesem erst verwirrenden System entsteht dann zum Beispiel der Oberkörpergrundschnitt. Nicht unbedingt mein Lieblingsfach, aber notwendig:

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Das sehr verwirrende Tafelbild am Ende einer Stunde bei „Kreative Konstruktionssysteme“. Hier seht ihr einen Schnitt für einen Zweinahtärmel eines Blazers.

Dann ist natürlich noch das Nähen ein wichtiger Aspekt im Studium! Vor dem Studium musste man nicht unbedingt Nähen können, im Studium bekamen wir von der Pike auf alles beigebracht. Auch in meinem Kurs gab es Einige, die vorher noch nie an der Nähmaschine saßen. Dieses Fach nennt sich Fertigungstechnik und wird bei mir von einer der geduldigsten und nettesten Dozentin überhaupt unterrichtet, die uns sogar unbezahlt während der stressigen Prüfungsphasen beiseite steht.

Im ersten Semester haben wir das Fach „technisches Zeichnen“. Wir lernen Kleidungsstücke technisch akkurat mit Fineliner und Lineal zu zeichnen. Später wird das nur noch mit dem Computer gemacht. Diese Vorlagen dienen später dazu mit Produzenten aus aller Welt zu kommunizieren um genau das Kleidungsstück zu bekommen, dass man auch haben möchte. Besonders begabt dafür scheine ich nicht zu sein, da bei mir immer die Linien verschmierten.

Das ist eine technische Zeichnung eines Schuhs. Erstellt habe ich sie mit dem Computerprogramm Illustrator von Adobe
Das ist eine technische Zeichnung eines Schuhs. Erstellt habe ich sie mit dem Computerprogramm Illustrator von Adobe

Umso mehr Spaß macht mir aber das Fach „künstlerische Darstellungsformen/Modedarstellungen“. Man lernt erstmal die Basics des Zeichnens beim Zeichnen von Stillleben oder Akt. Dabei entwickelt sich immer mehr ein eigener Stil und am Ende kreiert man seine eigenen Modedarstellungen. Beim Zeichnen herrscht immer eine ausgelassene kreative Stimmung und man kann über Gott und die Welt reden. Ich habe dort sehr viel gelernt und bin stolz, wenn ich meinen Fortschritt im Zeichnen vom ersten bis zum vierten Semester beobachten kann.

zeichnung
In dieser Zeichenstunden hatte wir ein Aktmodell zu Besuch. Hier seht ihr eine schnelle Skizze, die im 3. Semester entstand.

Hier war es die Aufgabe einen Schuh zu zeichnen und ihn mit Materialien wie Holz, Gestein, Schuppen etc. zu füllen.
Hier war es die Aufgabe einen Schuh zu zeichnen und ihn mit Materialien wie Holz, Gestein, Schuppen etc. zu füllen.

Ein anderes Fach ist „Gestaltungslehre“ um seine Kreativität anzuregen. Dort entwickelt man Skulpturen oder kunstvolle Projekte aus Papier und Collagen. Im ersten Semester gab es die Aufgabe „Fingerhüte“ zu bauen und diese zu fotografieren.

Die Fingerhüte bestehen aus geometrischen Formen und sollen eine Erweiterung der Hand und gleichzeitig des menschlichen Körpers darstellen.
Die Fingerhüte bestehen aus geometrischen Formen und sollen eine Erweiterung der Hand und gleichzeitig des menschlichen Körpers darstellen.

 

Eine weitere Aufgabe war es ein Foto durch geometrische Formen zu collagieren und Bilder durch verdrehbare Teile beweglich zu machen.
Eine weitere Aufgabe war es ein Foto durch geometrische Formen zu collagieren und Bilder durch verdrehbare Teile beweglich zu machen.

 

In „Textiltechnologie“ lernen wir alles wichtige über Stoffe: Also Anbau und Gewinnung der Rohstoffe bei Naturfasern oder Herstellung der Chemiefaser, was Nachhaltigkeit bedeutet und auch welche Bindungen welche Stoffe besitzen (dort geht es mit Codes recht mathematisch zu). Letztes Semester hatten wir dort ein Denim Projekt: Ich bearbeitete und bleichte eine Jeans, die ich im ersten Semester genäht hatte. Der Geruch von Chlor hing noch Wochen später in meiner Küche.
Photoshop, Illustrator und Co. gehören zum Alltag eines jeden Mode Designers und bekommen wir bei „Computeranwendungen“ beigebracht. Heutzutage passieren die meisten kreativen Prozesse in der Industrie über den Computer, was ich ziemlich schade finde. Aber natürlich erleichtert der Computer einem eine Menge Arbeit!

Durch das Programm Photoshop kann man so einiges anstellen. Wie zum Beispiel hier ein normales Foto bearbeiten, dass es am Ende wie eine Aquarellzeichnung aussieh
Durch das Programm Photoshop kann man so einiges anstellen. Wie zum Beispiel hier ein normales Foto bearbeiten, dass es am Ende wie eine Aquarellzeichnung aussieh

„Ästhetik“ ist ein Fach in dem man viel über Philosophie diskutiert und das Thema Schönheit behandelt. Ein ziemlich trockenes Fach, dass aber durch die Diskussionen etwas aufgelockert wird. Nicht Jeder meines Kurses kann sich dazu aufraffen morgens oder nach einer Freistunde den Kurs zu besuchen.
„Modemarketing“ bekommt man erst im 4. Semester und ist ein sehr interessantes Fach, in dem man viel lernt was wirklich in der Modebranche so abgeht bzw. wie man selbst als Kunde allein durch Marketing angelockt wird.
Hinter „Visuelle Kommunikation“ verbirgt sich die Arbeit mit Typografie und Layout. Das heißt, man lernt mit Hilfe von Text und Bild ein harmonisches Gesamtbild zu kreieren. Welche Schriftart passt, wie groß sollte die Schrift sein oder wie viel Zeilenabstand braucht man? Wo platziere ich das Bild und wie? Designen kann man nämlich auch damit.
Im 3. Semester hatten wir im Fach „technisches Projekt“, häkeln und stricken gelernt. Ich habe mir eine Mütze gestrickt und ein Stirnband gehäkelt. Ich muss leider sagen, dass ich mittlerweile wieder vergessen habe wie es geht. Ich denke bei sowas muss man immer am Ball bleiben!
Meine erste selbst gestrickte Mütze!

Meine erstes selbst gehäkeltes Stirnband!
Meine erstes selbst gehäkeltes Stirnband!

Auch im 4. Semester bekamen wir das Fach „CAD Schnittentwicklung“. Das Programm CAD Grafis ist ein fortschrittliches Programm in dem man digital Schnitte entwickeln, verändern und anschließend drucken kann.
In höheren Semestern kann – muss man ein Modul wählen. Zum Beispiel habe ich ein Fach gewählt wo wir im Kurs ein Magazin entwickelt haben und Jeder durfte einen Artikel schreiben. Unser Magazin hieß Nahaufnahme. Wir verbrachten mehr als die Hälfte der Zeit damit zu diskutieren welches Thema wir bearbeiten würden. Am Ende ging es um Nahaufnahmen von Menschen, Gegenständen oder Gefühlen denen im alltäglichen Leben wenig Beachtung geschenkt wird.
So ein Studium im Bereich Design ist ja schön und gut, aber sollte man nicht lieber etwas „Richtiges“ machen?  Nächstes Mal erzählte ich euch mehr über die pragmatische Zukunft eines Mode Design Studenten 😉

 

Aus dem Leben einer Studentin – oder Fransik Praktikantin…

Mein Name ist Belinda. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Mode Design. Gerade befinde ich mich in meinem 5. Semester an der Akademie Mode & Design Hamburg. Das heißt ich leiste gerade den praktischen Teil meines Studiums ab: Ein 6-monatiges Pflichtpraktikum am anderen Ende von Deutschland bei Fransik Dessous et dessus.

Aber wie bin ich zu dem Studium Mode Design überhaupt gekommen?

Wie so manches Mädchen in jungen Jahre liebte ich es Prinzessinnen in wunderschönen Ballkleidern zu malen – um das Klischee zu vervollständigen – meine Lieblingsfarbe war natürlich Pink! Gefüttert durch das zeichnerische Talent meiner Mutter und meiner Oma bekam ich meine Liebe zum Zeichnen. Meine Lieblingsbücher als kleines Mädchen waren neben „Dornröschen“ Bücher über die Kunstepoche des Impressionismus und 80er Jahre Modezeichnungen, in die ich regelmäßig hinein kritzelte und die Bilder bestaunte. Daraus entwickelte sich, ob man es glaubt oder nicht, mit ungefähr 10 Jahren der Wunsch Mode Designerin zu werden. Nach einigen Irrungen und den Berufswünschen von Friseur bis Lehrerin bin ich während der Oberstufe durch das Projektfach Mode Design schließlich von meinen Irrwegen abgekommen.

 

Also entschied ich mich, direkt nach meinem Abitur 2014 an der amd in Hamburg zu studieren.

Ich hatte Glück! In meinen letzten Schuljahren durfte ich einen Mappenkurs besuchen. Weil ohne Mappe –  kein Modestudium. In meiner Mappe befanden sich einfache Stillleben in Bleistift gezeichnet. Personen, die ich in verschiedenen Positionen dargestellt habe, dann Aquarellzeichnungen von Kleidern und einer Modezeichnung. Ich hatte auch Bilder von meinen bisher genähten Sachen hinein gelegt. Das wichtigste ist, dass du mit deiner Mappe einen Charakter vermittelst und es keine 08/15 Mappe wird.

Nachdem ich meine Mappe verschickt hatte, wurde ich zur weiteren Bewerbungsphase an einem heißen Julitag eingeladen. Diese bestand aus einer Gruppen- und einer Einzelaufgabe. Bei der Einzelaufgabe mussten wir erst etwas abzeichnen und dann ein eigenes Design entwickeln. Bei der Gruppenaufgabe ging es um ein Märchen und wir sollten zeichnerisch darstellen wie die Märchenfigur gerettet werden kann. Nach einem kurzen und sehr netten Gespräch und Small Talk über die unausstehbare Hitze wurden mir gute Chancen versprochen. Und so kam es dann auch: Ich wurde zum Studium zugelassen und zog nach Hamburg. Moin Moin!

In den kommenden Blogs möchte ich noch mehr von meinem Modedesign Studium und meinem Praktikum bei Fransik erzählen. Außerdem beantworte ich gerne Fragen zu meinem Studium 🙂

Belinda
Ich in meinem Jackenmodell aus meinem Studium

Homeshooting 1.0

Wenn man nicht weiß wohin mit dem Shooting, weil draußen ist es zu frisch oder zu unbeständig und ein Studio ist zu steril dann mach ich eben ein Shooting in meiner kleinen und feinen Dachgeschosswohnung. Das besondere an ihr ist, dass man zwar wegen der Dachschräge kaum gerade stehen kann – dafür aber in trüben Jahreszeiten um 60 Prozent mehr Lichteinfall hat – einfach aufgrund der Schräge der Fenster. Das ist aber das entscheidende Kriterium. Die typischen Lichtprobleme lösen sich in Luft auf – und künstliches Licht ob Blitz oder Dauerlicht kommt nicht zum Einsatz.

Im Internet bin ich auf meinen bis dato unbekannten Fast-Nachbarn Markus Mayer gestoßen. Er trieb das Dachprojekt mit 5 Kameras voran. Das Model Solveigh Ludwig rollte mit dem Motorrad aus München an.

Limonade Dessous Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Limonade Dessous

Markus fotografierte mit seiner Instax, Rollfilm, Schwarzweißfilm und Digital. Ich hab bis dahin nur Digitalaufnahmen gemacht. Aber die Wahl der Kamera und Speicherart ist schon sehr entscheidend für den Look.

Limonade Dessous Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Limonade Dessous
Limonade Dessous Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Limonade Dessous

 

Limonade Dessous Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Limonade Dessous

 

Limonade Dessous mit ein- und demselben / Model / Fotografen / Couchort / Lichtverhältnissen aber in unterschiedlichen Kameras und Perspektiven.

Als es dann etwas später und damit wärmer wurde – es war früher Frühling – gingen wir in den kalten Garten.

Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig

Perlunis Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Perlunis

Pusteblume www.Fransik-Dessous.de Foto: Markus Mayer Model: Solveigh LudwigMit der Instaxkamera an der Hauswand. Die Pusteblume.

 

Perlunis Foto: Markus Mayer Model: Solveigh Ludwig
Perlunis

Die Wieso noch matschig, das Licht noch flach aber erstes Vitamin D konnte getankt werden. Schreib mir – welche Kamera deine Lieblingsfotos macht!

 

Individualisiert und zugenäht

Hanna
Nevena Individualisierbare Dessous

 

Der absolute Vorteil den Fransik Dessous bietet, ist Einzelware. Heißt ich nähe die Lingerie individuell abgestimmt mit persönlichem Entwurf. Die Spitze wird hauptsächlich in Deutschland hergestellt und von mir in Landshut verarbeitet.

Bald werde ich mein individualisierbares Konzept auch auf meiner Seite www.Fransik-Dessous.de einbauen – aber bis dahin müsst ihr mich persönlich in Landshut besuchen oder mich im Mailverkehr brief@fransik.de mit euren Wünsche anschreiben. Ich schicke euch gerne Ideen, Entwürfe und Spitze. Inspirationen und Möglichkeiten.

 

Bei mir also bei Fransik kannst du entweder für dich oder eine Freundin oder einen Mann einen Dessoustraum in Erfüllung gehen lassen. Ich mache gerne eine persönliche Typberatung, gehe auf Dessousvorlieben ein. Jeder Schnitt, jeder Bügel jeder Farbklecks verändert den Stil und so kreieren wir schöne Lingerie gemeinsam. Du kannst zum Beispiel ein fertiges Dessous aus meinem Shop www.shop.fransik-dessous.de nehmen und es mit anderer Spitze unterlegen. (Ich habe derzeit einen bunten Regenbogen an circa 100 verschiedenartiger Spitze von Farben, Dicke, Musterung bis Chantilly)

Mein Vorhaben ist es ein absolut individuelles Konzept aufzustellen. Das heißt ein selbstgemalter Entwurf, ein Foto oder eine Vorstellung wird von mir umgesetzt. Und das auch gerne zu Hochzeiten, oder zur passenden Bekleidung. Um euch eine klitzekleine Auswahl aus meinem Sortiment vorzustellen habe ich die ersten Fotografien aus meinem Lager hochgeladen. Mehr folgt…

 

 

 

Rouge D'or
Rouge D’or
Lilane Unschuld
Lilane Unschuld
Retrogrün
Retrogrün
Schokobraun
Schokobraun
Schwarze Rosen
Schwarze Rosen
Die Illusion
Die Illusion
Leuchtendes Rot
Leuchtendes Rot
fröhlicher Frühling
fröhlicher Frühling
Barocktürkis
Barocktürkis

 

 

Letzte Mitternacht

 

Neulich hatte ich mitten in der Nacht ein Fotoshooting. Ich kannte weder Model noch Fotograf und war daher auch ein bißchen aufgeregt was mich erwarten würde. Es war in einer großen Fotohalle mit Visagistin, Schmuckdesignerin und dem Fotografen. Sie alle warteten schon auf mich und auf das Model. Toll dachte ich mir und vor allem dass alles bereits organisiert war. Tom Tutsch der Fotograf hatte fliederfarbene Ballons organisiert um mein Dessous Set Ton in Ton abzulichten. Er hatte Couches und Spiegel gekauft und ich war beeindruckt von dem Angebot dass mir dort geboten wurde. Glücklicherweise passten Veronika meine Dessous wie angegossen und Nina Athanasiou brachte auch noch ihre aufregende Schmuckkollektion mit. So konnten wir nach 2 Stunden Maske mit Christina Bassal endlich ein wundervolles Shooting beginnen. Ein paar Ausschnitte zeige ich jetzt schon mal:

 

 

Lingerie Noir D'or - klein

 

 

 

 

Lingerie Schwarz auf Sofa - klein

 

 

 

 

Lingerie Schneeflocke- klein

 

 

 

 

Dessous Vanillegelb -klein

 

 

 

 

Model: Veronika Foto: Thomas Tutsch H&M: Christina Bassal Schmuck: Nina Athanasiou
Model: Veronika
Foto: Thomas Tutsch
H&M: Christina Bassal
Schmuck: Nina Athanasiou

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